Zakynthos

In Deutschland führt sie ein eher unbekanntes Dasein: die griechische Insel Zakynthos, von Edgar Allan Poe einst als "Goldene Insel, Blume des Ostens" bedichtet. Kein Wunder, denn Zakynthos ist mit einer großen Fruchtbarkeit gesegnet, die nicht nur in der Fülle der oft jahrhundertealten Olivenbäume sichtbar wird, sondern auch an allen Arten von Obst und Gemüse, das man frisch geerntet überall an Marktständen kaufen kann. Daneben wartet Zakynthos mit einer Vielzahl wunderschöner Strände auf. Sie sind teils feinsandig, teils grobkörniger. Jeder Besucher findet hier den Strand seiner Träume und dazu noch wunderbares Badewasser, dessen Qualität Jahr für Jahr mit der blauen Flagge für Klarheit und Sauberkeit ausgezeichnet wird. Unter der Wasseroberfläche werden darum auch Taucher wunderschöne Aussichten genießen. Der Spätsommer ist eine ideale Zeit, um Zakynthos in Augenschein zu nehmen. Die meisten Touristen sind wieder zuhause. Die Früchte der Insel sind reif und werden von der fantastischen Kochkunst der Zakynthos-Griechen mit ihrer sprichwörtlichen Gastfreundschaft aufs Herzlichste kredenzt. Urlauber können in diversen Ferienwohnungen sehr günstig unterkommen und die kulinarische und landschaftliche Vielfalt der Insel entdecken. Zakynthos ist ungefähr so groß wie Ibiza, liegt auf der Höhe Siziliens und ist auf der einen Seite von steilen weißen Klippen geformt. Im Osten ist die Insel flach und mit ihren langgezogenen Stränden ein Touristenmagnet. Manche Strandabschnitte sind auch ein Magnet für eine seltene Schildkrötenart, die dort nachts ihre Eier vergräbt. Zum Schutz dürfen hier keine Liegestühle aufgestellt und auch keine Sonnenschirme in den Sand gesteckt werden. In meinem kleinen Reiseführer stehen ganz kompakt und lesbar geschrieben alle nötigen Informationen: Wer individuell reisen will, verzichtet auf „All inclusive“ und die Abgeschottetheit im Hotel und bucht sich eine Ferienwohnung und einen Wagen. Es wäre viel zu schade, nur einen Strand und ein Dorf dieses landschaftlich so vielfältigen Eilandes zu entdecken. Zu unseren Fotos von Zakynthos ...
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Langeoog

Kilometerlange Strände, feinster, weicher Sand – das findet man drei Autostunden von Dortmund auf der ostfriesischen Insel Langeoog. Ab Bensersiel, wo man seinen Wagen stehen lassen muss, wühlt sich die Fähre anfangs noch durch Schlick. Dann kann sie Gas geben: 1976 wurde die Fahrrinne ausgebaggert. Seitdem ist der Schiffsverkehr gezeitenunabhängig. Ein Passagier, der auf Deck neben uns steht, weiß, dass man bei Ebbe auch nach Langeoog wandern kann. Solange die Mole links zur Fahrtrichtung in die Nordsee ragt, ist das noch vorstellbar. 1 Kilometer weiter sind wir aber schon mitten in der "Langeooger Balje" – der tiefen Strömungsrinne zwischen den ausgedehnten Watten, welche jetzt ebenfalls fast überflutet sind. Zu Fuß wollte ich von hier aus nicht unbedingt weiter. Müssen wir noch längst nicht: Im Hafen Langeoogs angekommen wartet schon die bunte Inselbahn auf uns. Bis 1937 wurde sie von Pferden gezogen. (Die Gleisanlage kam per Schiff aus Dortmund.) Eine Viertelstunde später steigen wir in eine echte Kutsche, gezogen von einem Apfelschimmel, dessen graue Flecken so schön verlaufen wie Aquarellfarbe. Später steigen wir auf Drahtesel um. Sie sind das Hauptverkehrsmittel der Insel: Fahrräder mit meist nur einem Gang, auf denen man so aufrecht sitzt wie hoch zu Ross. Richtig schnell kann man dadurch nicht radeln, dafür die herrliche Landschaft allerbestens in Augenschein nehmen. Auch wegen des Gegenwinds fährt sich's gebremst, erst recht, wenn es Richtung Ostende geht, wo die Seelöwen leben. Wir haben leider keine angetroffen, dafür die schönsten Pferde weit und breit und Plüschrinder, die aussehen wie aus der Sesamstraße. Langeoogs Dünenlandschaft ist ein wahrer Traum. Wer ahnt, was auf Sand alles wachsen kann: Schilf und Dünenrosen, Leinkraut und Wasserminze – nur vier von unzähligen Arten. Die Vorhut bildet die Sandsegge, ein Trockenheit und Wind widerstehendes Gras, das sich überall dort ansiedelt, wo der Sand freiliegt. Mit seinen Wurzelausläufern, aus denen die Grashalme sprießen, wächst es schnurgerade in die offenen Flächen hinein und legt so diese Stellen fest. Da das aussieht wie eingenäht, wird die Sandsegge auch als "Nähmaschine Gottes" bezeichnet. Im September sind auch Sanddorn, Hagebutten und Holunderbeeren reif. Aus allen Büschen leuchtet es dann rot und orange. Sanddornsaft heiß oder kalt, mit oder ohne Schuss, als Eis, mit Dickmilch oder Praline ist eine Spezialität in den Restaurants und Kneipen. Hier und da kredenzt man auch Nordseefisch und Krabben, inseleigene Kleikartoffeln oder zum Beispiel Labskaus. Kleikartoffeln wachsen auf ehemaligem Meeresboden, der durch Eindeichung entstand und daher besonders nährstoffreich ist. Labskaus – sprachlich nicht eindeutig rückbestimmbar – ist ein deftiges Seemannsgericht aus gepökeltem Rindfleisch, Kartoffeln, dazu Hering und Rote Beete, manchmal auch Essiggurken, auf jeden Fall Zwiebeln. Schmeckt sehr viel besser als es klingt! Unter den Inseldünen liegt ein natürlicher Regenwasserspeicher, die sogenannte Süßwasserlinse. Sie gibt nicht nur den Pflanzen zu trinken. Ganz Langeoog – seine knapp 2000 Bewohner und rund 200.000 Gäste pro Jahr – werden aus ihr mit Trinkwasser versorgt. Möglich ist dieses Reservoir, weil Süßwasser leichter als Salzwasser ist. Daher bleiben die versickernden Niederschläge wie ein riesiges Fettauge auf dem Meerwasser schwimmen. In tiefer gelegenen Dünentälern und im Bereich des Dünenfußes tritt das Süßwasser auch oberirdisch zutage. Gefährlich für das Reservoir sind Salzwassereinbrüche von oben, wie sie bei Sturmfluten auftreten können. Daher spielt der Dünenschutz eine wichtige Rolle. Langeoog hat zum Glück die höchsten Dünen von allen ostfriesischen Inseln und kommt daher als einzige (noch) ohne seeseitige Küstenschutzbauwerke aus. Hinter den Dünen erstreckt sich der etwa 14 Kilometer lange Sandstrand. Um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, hat man ihn in Zonen aufgeteilt. So gibt es Strandabschnitte für Hunde, Nichtraucher, Kinder, Kiter, Surfer, Leute, die ihren Drachen steigen lassen wollen oder solche, die mit Rollstuhl unterwegs sind. Im Nordwesten wächst eine große Sandbank heran. Wie mit einer Nabelschnur ist sie an einer Stelle – aber auch nur bei Ebbe – mit dem Strand verbunden. Kurverwaltung und DLRG warnen davor, sie zu betreten. Manch einer ist nicht mehr allein zurückgekommen, weil die Flut rascher stieg als gedacht. Da konnte nur noch der Hubschrauber helfen. Dennoch sieht man viele Badegäste auf der Sandbank spazieren gehen. Die Verlockung ist einfach zu groß. Der südwestliche Strandabschnitt, das sogenannte Flinthörn, steht unter Naturschutz und darf nicht betreten werden. Eine Ausnahme bildet der "Naturpfad Flinthörn", welcher mitten hindurch führt, wobei bebilderte Informationstafeln die vorkommenden Vogel- und Pflanzenarten beschreiben. Nicht zuletzt wegen der hier brütenden Sumpfohreule ist die Region von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Gerade in den Abendstunden ist es besonders friedlich hier und schön, bei der Südmole auf einer Bank zu sitzen und den Rufen und Geräuschen der Vögel zu lauschen, die im Watt nach Muscheln suchen. Zu unseren Langeoog Fotos ...
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Sardinien

Sardinien – „ein kleiner Kontinent“, so liest man oft. Dabei ist „klein“ eigentlich untertrieben. Immerhin misst die nach Sizilien zweitgrößte Insel im Mittelmeer 24.090 km². „Kontinent“ passt da schon eher, denn Sardinien besitzt landschaftlich völlig unterschiedliche Ecken. Man sollte mehrmals hinreisen oder für längere Zeit, um alles zu sehen: die skulpturalen Granitfelsen im Norden bei Porto Torres, wundervolle Dünen an der Costa Verde, Cagliari – eine Stadt wie aus einer anderen Zeit, Grotten an allen Küsten, das wilde Inland mit seinen Seen, der Süden mit seinen Lagunen und Flamingos. Sardiniens Unterwelt ist voll von Grotten und Höhlen. Ihre Zahl wird auf über 300 geschätzt. Einige Dutzend kann man auf Führungen besichtigen. Die Grotta del Bue Marino im Südosten Sardiniens ist durch einen unterirdischen Fluss entstanden, dessen Aushöhlung weit in den Berg hinein führt. Ihren Namen verdankt sie der seltenen Mönchsrobbe. Das bis zu drei Meter lange Tier lebte hier bis in die 1980-er Jahre. Vor unserer Zeitrechnung soll es etliche von ihnen gegeben haben. Die Neptungrotte diente im 14. Jahrhundert Piraten als Unterschlupf. Sie umfasst riesige Säulenhallen mit so klangvollen Namen wie "Kirchensaal" oder "Orgelraum" und liegt nicht weit von der schönen Hafenstadt Alghero an einer 168 Meter hohen Steilküste. Dort führt eine in den Fels gehauene Steintreppe über 656 Stufen hinunter zum Eingang. Allein nur diesen Weg zu gehen, ist schon ein Abenteuer! Die Traumstrände der Smaragd-Küste im Nordosten der Insel sind legendär und haben Sardinien den Ruf verliehen, teuer zu sein. Dabei kann man günstig auf Sardinien Urlaub machen – am besten in der Nebensaison, zum Beispiel im September, wo es immer noch herrlich warm ist und dem Badevergnügen nichts im Wege steht. Auf vielen Campingplätzen werden auch kleine Bungalows vermietet. Zwei Personen zahlen hier pro Nacht zwischen 33 und 55 Euro. Unten eine kleine Auflistung. Außerdem werden die drei Flughäfen auf Sardinien (Olbia im Nordosten, Alghero im Nordwesten und Cagliari im Süden) auch von Billigairlines wie Ryanair angeflogen. Hier geht's zu den Sardinienfotos. Torre del Porticciolo Alghero Località Porticciolo oberhalb der Neptungrotte gelegen www.torredelporticciolo.it/de/ La Mariposa Alghero Via Lido, 22 Nähe Alghero direkt am Meer www.lamariposa.it Europa Torre del Pozzo, Cuglieri Via del Pozzo am Fuße des Montiferru, gute Wandermöglichkeiten www.sardiniamare.com Quatro Mori Muravera Località is Perdigonis an der Südostküste Sardiniens, großer langer Sandstrand www.4mori.it/de/ Is Aruttas Cabras Località marina Is Aruttas Quarzstrand, Halbinsel Sinis www.campingisaruttas.it Spinnaker Loc. Str. Torregrande Via del Pontile Marina di Torre Grande, große Anlage www.spinnakervacanze.com Sena Arrubia Arborea Strada Ovest n. 29 Vogelschutzgebiet, Radwege, Halbinsel von Sinis, Santa Cristina und Nuraghe Losa, Minen “Montevecchio” und “Ingurtosu”, selbstsagend bester Campingplatz Sardiniens www.senarrubia.it Tonnara Sant'Antioco Cala d. Saboni bei Villaggio Polifemo auf der über eine Landbrücke erreichbaren vorgelagerten Insel Sant Antioco www.campingtonnara.de
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Lohmühleninsel

Berlin besitzt einige Inseln, die sich mitten auf der Spree befinden: Die Insel der Jugend, die Liebesinsel, Kratzbruch oder Bullenbruch in Treptow gehören dazu. Auf dem Stadtplan unbenannt verbirgt sich noch eine weitere Insel zwischen Spree, Landwehrkanal und Flutgraben: Die Lohmühleninsel ist kaum als solche zu erkennen. Fast mittig durchschnitten von der Schlesischen Straße – auf der Insel neu benannt in „Vor dem Schlesischen Tor“, anschließend Puschkinallee – flankiert ihre nördliche Hälfte die Spree, die südliche endet vorm Görlitzer Park. Im 18. Jahrhundert standen spezielle Mühlen auf der Insel – Lohmühlen nämlich, die die Gerber stromaufwärts belieferten. Sie mahlten Rinde (Lohe) zu Borkenmehl, das als Zusatzstoff für die Lederverarbeitung diente. Auf Wikipedia gibt es einen interessanten Eintrag dazu. Die Lohmühleninsel entstand mit dem Bau des Landwehrkanals von 1845 bis 1850. Der Flutgraben (früher: Freiarchengraben) trennt Kreuzberg von Alt-Treptow und war zu DDR-Zeiten Teil der Grenze zwischen West- und Ostberlin. Heute sind auf der Nordhälfte Clubs, Biergärten und Lokale ansässig, der "Freischwimmer" zum Beispiel. Doch so ungezwungen und provisorisch die Bretterbuden und dorthin führende Lehmstrecke wirken, so schick sind die Gäste angezogen, die dort am Kanalufer unter Weiden sitzen. Ohne vorher zu reservieren, bekommt man da im Sommer keinen Platz. Schräg gegenüber bietet der „Club der Visionäre“ Trinkbares und Sonnenplätze, aber da ist man schon nicht mehr auf der Lohmühleninsel, dafür Richtung Badeschiff vor der Arena Berlin. Im Süden der Insel herrscht nicht weniger Andrang: Skater tummeln sich hier genauso wie Ping-Pong-Spieler. Für die Kinder gibt es Schaukeln, Rutschen und Sand. Wo sich Flutgraben und Landwehrkanal vereinen, stehen Angler und fangen Aal, Barsch, Brassen oder Zander. Ein paar fotografische Eindrücke gibt es hier.
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Curaçao

Curaçao – schon der Klang des Namens lässt einen träumen: von Palmen, weißem Sandstrand und türkisblauem Meer. All das ist zahlreich vorhanden. Auch eine tolle Unterwasserwelt mit vielen bunten Fischen, Schildkröten, Korallen und Wracks. Schnorcheln lohnt sich ganz besonders beim Tugboat im Süden, in der Playa Piscadó im Norden und in der Blue Bay jenseits der Mole, die den geschützten Badebereich abgrenzt. Vor Großfischen braucht man sich nicht zu fürchten, auch Strömungen sind, wenn überhaupt, dann nur ganz leicht vorhanden. Allerdings werden fast an jedem Strand um die 6 Guldis (̴ 3 Euro) Eintritt verlangt. Dafür kann man dann auf sanitäre Anlagen, Kioske oder Bistros zurückgreifen. Fast überall sind auch Tauchbasen stationiert. Hier kann man sich spontan Equipment ausleihen (um die 60 Guldis) und meist gefahrlos auch ohne Guide (aber wenigstens zu Zweit) die steile Riffkante erkunden. Gut geeignet ist zu so einem Tauchgang z. B. der „kokoma beach“ in der Vaersenbay, genauso die Blue Bay oder die Director’s Bay. In abgelegene Buchten wie die Director’s Bay lässt man sich am besten mit dem Dive Bus bringen. Pkws werden nämlich gerne mal geknackt. Direkt vor der bunten Hauptstadt Willemstad legen täglich Kreuzfahrtschiffe an. Manche sind so groß, dass sie nicht in den Hafen passen. Dann ankern sie außerhalb am sogenannten Mega Pier. Hunderte von Passagieren strömen dann aus den Hochseekolossen, füllen die nahe gelegenen Flagstores, wo alles entsprechend mit Dollar bezahlt wird, oder lassen sich über die Insel kutschieren, um an einem Tag möglichst viel von der Insel zu sehen. Der eine und die andere beauftragt im Vorfeld eine Weddingplanerin wie Bianca Schaff. Die Münchnerin lebt schon lange auf Curaçao und leitet alles in die Wege, damit man sich am Traumstrand Kleine Knip das Ja-Wort geben kann. Curaçao entspricht trotzdem nicht völlig dem Karibik-Klischee: Einigermaßen perplex war ich, gleich auf der anderen Seite der fotogen Hauptstadt eine riesige Raffinerie vorzufinden, die tagein tagaus Flammen und Rußwolken mehr oder weniger ungefiltert in den Himmel pustet. Einmal darauf aufmerksam geworden, bemerkt man auch bald die Plakate, die die Luftverschmutzung anprangern und die Modernisierung oder sogar Verlegung der Raffinerie fordern. Allerdings ist das Rohöl aus Venezuela, das hier verarbeitet wird, neben dem Tourismus die größte Einnahmequelle Curaçaos. Obwohl die ehemals niederländische Insel – seit 2010 mehr oder weniger eigenständig – in vielem europäischen Standards entspricht, ist sie in Sachen Umweltschutz ein Entwicklungsland: Müll wird überhaupt nicht getrennt, sondern im Landesinneren auf eine große Halde geschichtet. Pfandflaschen gibt es gleich gar nicht. Alles wird zigfach in Plastik verpackt. Dafür brennen die giftigen Energiesparbirnen überall durchgehend. Auf jeden Fall eine Karibikinsel voller Kontraste. Wir erlebten sie entgegen allen sonstigen Berichten in allergrünster Pracht. Idealer Ausgangspunkt: Die Kashimiri Appartments von Thomas Bodizin! Hier geht's zu unseren Curaçao-Bildern!
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Fuerteventura

Wohl kaum eine andere Insel des Kanarischen Archipels scheidet die Geister so wie Fuerteventura. Da sind ihre ergebenen Fans, die schon im 30. Jahr hierher reisen. Andere hat dieses „Stück Sahara im Atlantik“ gleich beim ersten Besuch abgeschreckt: Sand, Sand und nochmals Sand. So gibt es ihn tatsächlich nur hier: Insgesamt 50 Kilometer feinste Strände erwarten den Urlaubsreifen, traumhafte Buchten und endlose Ufer, formenreiche Dünenlandschaften, türkis-klares Wasser, perfekte Winde und Wellen. An der Playa Barca, einem Strandabschnitt der südlichen Ostküste trifft sich jedes Jahr Ende Juli die Elite der Surf- und Kiteboarder. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h werden hier beim Weltcup erreicht. Grund ist die besondere Berganordnung im Hinterland. Sie zwingt den Passatwind durch eine Enge und sorgt zusammen mit der Mittagshitze für dessen Beschleunigung. Zwei Windstärken schneller schießt er dann auf den Atlantik – ein Paradies für Windsurfer und Wellenreiter. Fuerteventura gilt als das europäische Hawaii: Im Norden der Insel bei Corralejo brechen sich haushohe Monsterwellen. Auch Unterwassersportler kommen auf ihre Kosten: Wassertemperaturen zwischen 18 und 23°C sowie Sichtweiten von bis zu 50 Meter schaffen ideale Tauchbedingungen. Zu sehen sind Barrakudas, Makrelen, Thunfische, Engelhaie ... bis hin zu Mantas, Delphinen und sogar Walhaien. Im Süden Fuerteventuras am Muränenriff ist der Fischreichtum besonders groß. Im Norden ist die Meerenge El Rio ein beliebter Tauchspot. Auf der wellenarmen Ostseite gibt es auch einige Schnorchelreviere, die Punta el Chupadero im Südosten zum Beispiel oder die geschützte Bucht bei Tarajalejo mit ihren schönen Felsformationen. Zur kleinen Insel Los Lobos werden von Corralejo aus Schnorchel-Ausflüge angeboten Auch wer festen Boden unter seinen Füßen bevorzugt, findet sehenswerte Attraktionen und schöne Wanderwege auf historischen Ziegen-Pfaden und Pilgerwegen. Zu den ältesten Orten Fuerteventuras gehört Betancuria. Die prächtigen alten Villen und typisch kanarischen Häuser der ehemaligen Inselhauptstadt stehen unter Denkmalschutz. Zeugnisse der Ureinwohner lassen sich u.a. am heiligen Berg Tindaya entdecken, wo die Guanchen der Steinzeit ihre Opferstätte mit eindrucksvollen Felszeichnungen auskleideten. In der Hauptstadt Puerto del Rosario ankern Kreuzfahrtschiffe aus aller Welt. Fähren setzen zu den Nachbarnseln wie das ganz nahe gelegene Lanzarote über. Hier geht's zu unseren Fuerteventura Fotos!
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Golden Dolphin

Golden Dolphin ist keine Insel im herkömmlichen Sinne, fest verwurzelt an einer unveränderlichen Stelle im Ozean, unterm und über den Meeresspiegel hinaus. Stattdessen handelt es sich um ein bewegliches Eiland, genaugenommen eines von rund hundert Tauchkreuzfahrtschiffen, die im Wochen-Turnus über das Rote Meer ziehen und an den über 200 Riffen Halt machen. Riffe sind beinahe Inseln, wenn sie auch nur bis knapp unter die Wasseroberfläche reichen. Es sind die größten Bauwerke der Welt, erschaffen von winzig kleinen Tieren, den Korallenpolypen und Kalkalgen. Jahrtausende vergehen, bis Riffe so groß sind wie Marsa Alam oder das Dolphin Reef, berühmte Tauchspots im südlichen Roten Meer, einmalige hochkomplexe Biotope, Kinderstube und Heimat für Hunderte verschiedener Lebewesen. Ein wahres Taucherparadies, das einen Ehrfurcht lehrt vor der unendlichen Schönheit der Natur: Korallengärten, so detailverliebt und skulptural, als habe ein genialer Baumeister sie angelegt. Korallen, die wie Gehirne aussehen, wie Partytische, wie Blumen. Weißbesandete Lagunen mittendrin, vielbevölkert von leuchtenden Fischen ausgefallendster Körperbemalung. Nur ein Guide, der diese Unterwasserlandschaften wie seine Westentasche kennt, kann einem diese Zauberwelt erschließen. Shaab Claudio wartet mit einem labyrinthischen Korallenschloss auf: Verschwiegene Flure, in die das Licht durch Spalten bricht, geheime Gemächer, wo Schwärme von Falter- und Wimpelfischen ihr Versteck finden. Wie Fenster zum Himmel immer wieder der Blick durch Felsöffnungen ins magische Blauwasser. Bei Shilineat entdecken wir drei kleine Weißspitzenriffhaie unter überhängenden Hartkorallen, Blaupunktrochen am Shaab Maksur, einen gar nicht kamerascheuen Kugelfisch, zwei Wasserschildkröten, die sich gar nicht aus der Ruhe bringen lassen. Birgit Biniok, Tauchguide der Golden Dolphin, macht uns mit Pyjama-Schnecken und Spanischen Tänzerinnen bekannt, zeigt uns gewaltige Muränen und die gut getarnten Nadel- und Steinfische, Mosesschollen und Drachenköpfe. Die Golden Dolphin bringt uns von Riff zu Riff. Wegen der Strömungen muss das Schiff immer an mindestens zwei Seiten vertäut werden. Die Seemänner der Crew nutzen dazu die vorgeschriebenen Festankerplätze am Riff, tief eingebohrte Stahlringe. So werden Ankerschäden verhindert. Das Rote Meer bei Ägypten ist für Taucher sehr gut erschlossen, auch wenn es immer noch relativ unbekannte Tauchspots wie z.B. das Shaab Ranja gibt. Der Kontrast der reich bewachsenen Unterwasserwelt zur Wüste an seinen Ufern könnte nicht größer sein. Bis zur Rückkehr in den Hafen Port Ghalib sehen wir sie höchstens mal von Weitem. Eine Woche lang ist der Boden unter unseren nackten Füßen das Teakholz der Golden Dolphin. Nach jedem Tauchgang wird fürstlich gespeist, dann geruht – auf dem Sonnendeck oder in der Kajüte, wo der schöne Schaukelgang einen sofort schläfrig werden lässt. Noch drei Tage später spüre ich das Schaukeln, obwohl ich längst wieder auf Beton stehe und Häuser gucke. Ich vermisse dieses Gewiegtwerden, den Blick aufs Meer beim Duschen, die gewitzten Delfine, die sich immer nur zeigten, wenn wir wieder an Board waren. Tauchsafaris, auch Liveaboard-Touren genannt, sind ein echter Abenteuerurlaub. Einen herzlichen Dank an die Tauchschule Buddycheck, die mich mitnahm, und Helwig Füllig für seine sagenhaften Unterwasseraufnahmen in diesem Blog.
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Teneriffa

Unterwegs auf Teneriffa sieht man ihn fast von überall: den schneeweißen im Sonnenlicht glitzernden Teide-Gipfel. 3718 Meter hoch überragt er die Insel, eingebettet in eine cineastische Vulkanlandschaft, die mit außergewöhnlichen Farben und ausdrucksvoll geformten Felsen zu langen Spaziergängen einlädt. Busseweise bugsieren die großen Touristikkonzerne ihre Pauschalurlauber an den Fuß von Spaniens höchstem Berg. Teils in viel zu dünnen Jäckchen, manche sogar hochhackig, ließen sie sich im Dezember von der Seilbahn nach oben bringen. Minus 3 Grad Celsius warteten da oben – und keine warme Berghütte. Nur wer seine Wintersachen an hatte, lief da noch die zerklüfteten Pfade zu den tollen Aussichtspunkten, von denen man alle kanarischen Inseln in den Blick nehmen konnte. Phantastisch. Und kaum vorstellbar, dass es 40 Kilometer westlich auf Meereshöhe der "Los Gigantes"-Felsen 28 Grad hatte. Im Winter ist man in dieser Ecke Teneriffas auf der sicheren (Sonnen-) Seite, und die Gegend um Puerto de Santiago zählt noch – obschon ziemlich touristisiert – zu den vergleichsweise ruhigen Küstengebieten im Südwesten. Wundervoll, welcher natürliche Reichtum sich hier unter Wasser auf tut. Unweit unseres Hotels stießen wir auf die kleine feine Tauchbasis "Espiritu de Buceo Tenerife", geleitet vom PADI Instructor Juan Ramón Domínguez Hernández. Juan nahm sich richtig viel Zeit, uns mit den Räumlichkeiten und der Ausstattung vertraut zu machen: alles neu – vom Atemregler bis zu den Geräteflossen. Noch nie hat uns eine Leihausrüstung so gut gepasst. In einer kleinen Gruppe von insgesamt vier Leuten sind wir dann in Alcala von der alten Kaimauer aus ins Meer gehüpft. Trotz all der Badenden sind wir hier Wasserschildkröte, Seeschlange, Sepia und Anemone begegnet. Juan hat für uns die Fotos geschossen, eins davon hier in der Galerie, viele mehr auf seiner Facebookseite. Klaus Heß Unterwasserbilder stammen aus dem Loro Parque nahe der Hauptstadt Teneriffas Santa Cruz. An vielen Stellen wird hier versucht, den Besuchern das Thema Naturschutz nahe zu bringen. Dafür stehen die gebotenen Orca- und Delfin-Shows immer wieder unter Kritik durch Tierschützer. Zu sehen, wie die glänzenden schwarzweißen Wale auf ein kleines Handzeichen ihres Trainers hin Salti über Wasser vollführen, ist indes so beeindruckend, dass man sprachlos vor Begeisterung wird. Zwischendrin rutschen die tonnenschweren Fische auf den Beckenrand, sperren ihr meterbreites Maul auf und lassen sich von ihrem Trainer ärmeweise Fische zwischen die spitzen Zähne werfen – ein unvergesslicher Anblick. Zuschauer, die in den vorderen Reihen sitzen, haben ihren Spaß daran, vor den Wasserwogen in Deckung zu gehen, die ihnen die Orcas mit unerwarteten Flossenschlägen rüberwerfen. Auch bei der Delfinshow kommt es unerwartet zu hohen Wellen, wenn der Trainer, der eben noch lässig zwischen zwei Delfinen schwamm, von diesen plötzlich im Turbogang auf ihren Nasen emporgehoben durch den Pool geflogen kommt. Leid getan haben uns die eindrucksvollen Gorillas, sind doch alle Bäume in ihrem Gehege mit elektrisch geladenen Drähten umwickelt. Hier geht's zu unseren Teneriffa Fotos.
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Gran Canaria

Gran Canaria hielt im Februar 2013 hochsommerliche Temperaturen für uns bereit. Es hatte uns in den Südenosten nach Puerto de Mogán verschlagen. Wir wohnten hier selbstverpflegend in einer unglaublich günstigen, wenn auch entsprechend spartanischen Unterkunft am oberen Ende des hübschen Fischerdorfs. Reiseanlass war ein umso empfehlenswerterer Yoga-Workshop auf der Dachterrasse der kleinen „Pension Lumi“. Mit Blick auf Meer und Berge übten wir dort morgens und abends unsere Asanas. Eine für Autos gesperrte Serpentinenstraße führt genau hier in die Höhen der kargen Landschaft, die bei näherer Betrachtung doch immer viel grüner ist als erwartet. Morgens erklimmen Jogger diesen Weg. Er wird zur hoch gelegenen Bergstraße – die mit ~ 9 km kürzeste, aber eben nur zu Fuß oder per Rad nutzbare Strecke in die benachbarte Bucht von Veneguera mit ihrem schwarzen kaum besuchten Strand, in den sich höchstens ein paar Ü60-Nacktwanderer verlaufen. Mit dem Auto ist man aber auch nicht schneller da. Zum einen, weil man den – wenn auch lohnenswerten – Umweg über Mogán nehmen muss, zum anderen – dies wiegt noch schwerer –, weil die Straße durchs Barranco ab Veneguera eine nur langsam befahrbare Schotterpiste ist. In Veneguera selbst ist ein riesiges Kaktusfeld zu bestaunen. Einen Wagen (oder ein Rennrad und viel Kondition) braucht man, um zum Stausee Embalse de la Soria zu gelangen. Er liegt in friedlicher Stille inmitten der Berge nordöstlich von Mogán. In den 70er-Jahren lebten deutsche Hippies in den dunkelroten Felshöhlen ringsum. Manche von ihnen sind für immer auf Gran Canaria geblieben. Ein paar Kurven vor dem Stausee lohnt sich ein Stopp im Restaurant Casa Fernando allein wegen des frisch gemachten Papayasaftes, den wir hier leuchtend orange aus Kübelgläsern tranken. Die köstlichen Früchte, denen so viele gute Eigenschaften zugeschrieben werden, stammen aus dem fruchtbare Barranco de Agaete im Nordwesten. Fast in der Mitte der Insel in Sichtweite des Roque Nublo (vielleicht auch Teneriffas, wenn nicht der Sandnebel Calima dazwischen kommt) liegt das Dorf Tejada terassenförmig an den Hängen eines alten Kraters. Viele Hausdächer sind mit antiken Haushaltsgeräten verziert. Hübsche Lokale, Bars und Geschäfte laden mit herrlicher Aussicht zum Verweilen, besonders schön, wenn in den ersten beiden Februarwochen die Mandelblüte gefeiert wird. Auch wegen der Karnevalsumzüge in Las Palmas ist der Februar ein interessanter Reisemonat. Unsere Foto-Eindrücke von Gran Canaria gibt es hier ...
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Seychellen

115 gezählte Inseln und Inselchen gehören zu den Seychellen. Schon der Klang des Namens lässt einen träumen – von weißem Sand, türkisblauem Meer und Sonne pur. Die Realität steht diesen Träumen in nichts nach. Freilich gibt es auf der Zentralinsel Mahé auch Straßen und eine Menge Autos, die sich vor allem in der Hauptstadt Victoria durch die Sträßchen zwängen. Mit 25.000 Einwohnern zählt Victoria zu den kleinsten Hauptstädten der Welt. Einige Kilometer südlich von ihr befindet sich der Flughafen, auf dem die großen Übersee-Maschinen landen und die kleinen Propellerflugzeuge starten, mit denen man auf weiter entfernte Inseln wie Bird Island gelangen kann. Wie der Name schon sagt, ist diese Insel den Vögeln gewidmet. Entsprechend flatterhaft und laut geht es dort zu. Ein einziges Hotel lädt maximal 50 Vogelinteressierte zum Verweilen in schönen Bungalows unter Palmblätterdächern ein. In der Zeit von April/Mai bis Oktober/November kommen Millionen von Rußseeschwalben auf diese Koralleninsel, um zu brüten und ihre Jungen groß zu ziehen. Die Luft ist erfüllt von ihrem Gekreische. Das Brutgebiet nimmt rund ein Drittel der Inseloberfläche ein. Zu den ständigen Bewohnern von Bird Island zählen z.B. Feenseeschwalben, Sperberturteltäubchen und Madagaskarweber. Praslin ist um einiges näher an Mahé gelegen. Die Granitinsel lässt sich auch mit der Fähre erreichen. Die Fahrt auf der „Cat Cocos“ dauert eine knappe Stunde. Und dann ist man angekommen: In der Mitte Praislins im Vallée de Mai soll sich der Garten Eden befunden haben. Der gebirgige Wald aus urzeitlichen Palmen – jede von ihnen 20-30 Meter hoch – ist zum UNESCO Kulturerbe erklärt worden. Die weit ausladenden Blätter rascheln und knistern auf nie gehörte Weise. Ihre grünen Fächer sind ein willkommenes Versteck für den schwarzen Papagei, der fast genauso hohen Seltenheitswert hat wie die riesigen Kokosnüsse, die hier wachsen. Bis zu 20 Kilogramm kann die „Coco de Mer“ genannte Frucht auf die Waage bringen. Ihre außergewöhnliche Form, die dem Schoß einer Frau gleicht, ist als omnipräsente Illustration das Wahrzeichen der Inselgruppe, ob in Reisebüros oder Souvenirlädchen. Vom Warensortiment sollten Urlauber, die auf Shopping stehen, indes nicht ganz so viel erwarten. Die von Ferienorten bekannten Boutiquen, blitzsauberen Auslagen, der hübsch aufgemachte Plunder fehlt auf den Seychellen. Auch in den Supermärkten hat man es zum allergrößten Teil mit nie gesehenen Marken zu tun. Frischmilchprodukte gibt es ebenso wenig wie Kühe auf den Seychellen, dafür allerhand Früchte, die man noch nie gesehen hat, und das alles eher ein bisschen chaotisch auf einfachen Holzregalen zusammengewürfelt. Im Marktviertel von Victoria findet man Obst, Gemüse, Gewürze und natürlich jede Menge Fisch, dazu Gemischwarenläden, in denen ein Hammer neben der Zahnpasta hängt und völlig aus der Mode gekommene Schaufensterpuppen bunt bis schräg gekleidet sind. Nach Hilfiger und Co. wird man hier vergeblich Ausschau halten, doch die Seychellois flanieren hier gerne. Sie sind ein besonderes Völkchen, die Seychellois, eine einzigartige Mischung, afrikanischen, indischen, asiatischen und auch europäischen Ursprungs: Auch die französischen, dann die englischen Siedler haben hier ihre Spuren hinterlassen. Und so wird hier auch fließend Französisch so wie Englisch gesprochen. Die Landessprache ist aber Kreol – ein stark vereinfachtes Französisch, das ganz ohne Konjugation der Verben auskommt. Mahé bietet viele Sehenswürdigkeiten, ganz besonders für den, der von Meer und Natur begeistert ist. Neben den herrlichen Stränden wartet die Zentralinsel mit einer üppigen Flora auf, die ihresgleichen sucht. Für den Europäer sind die meisten Pflanzen neu, vom „Fruit à Pain“-Baum, dessen Früchte zu einer Art Chips verarbeitet werden, bis zur Football-großen grünen „Jack Fruit“, deren Inneres aus Dutzenden dottergelber Fruchttaschen besteht, die süßer schmecken als jedes andere Obst. Die bergige Insel ist neben Kokospalmen, Mangroven, Hibiskuspflanzen und vielen anderen tropischen Gewächsen auch voller Zimtbäume. Bei einer Wanderung durch die üppige Natur wird man schnell eine Nase dafür bekommen. Leider sind die Zimtbäume für die Verdrängung der Palmen verantwortlich. Die importierte Pflanze trägt also zur Zerstörung der ursprünglichen Flora bei. Um die grüne Bandbreite der Seychellen einmal ausgeschildert kennen zu lernen, lohnt sich eine Fahrt in den „Jardin du Roi“ im Süden Mahés. So gut wie jeder Winkel der Insel lässt sich mit den öffentlichen blauen Bussen erreichen. Am Zentralbahnhof in Victoria gibt es für wenige Rupees einen Übersichtsplan. Das Ticket erhält man direkt beim Fahrer. Es kostet nur wenige Cents. Wer auf teure Hotelpreise verzichten will, sollte sich im Internet nach günstigen Pensionen umsehen, die „Self Catering“ anbieten, mehr Infos dazu in meinem Buch. Auch das Essen in Restaurants will zum Teil teuer bezahlt werden. Take away-Stände und Imbissbuden nehmen sich dagegen sehr preisgünstig aus, und der Geschmack der Mahlzeiten überrascht meist mehr als positiv! Im Mittelpunkt der Seychellen-Küche steht natürlich Fisch – ob gegrillt, gebraten, geröstet oder gekocht, ungewohnt, aber reizvoll mit Zimt, Safran, Ingwer, Chilli und Limette gewürzt. Das zweite Standbein der kreolischen Kochkunst bilden exotische Früchte und Gemüse in Form von erfrischenden Salaten oder in Kokosmilch gegarten Früchten. Dazu passt in jedem Fall das vor Ort gebraute „Seybrew“-Bier oder erfrischender Citronella-Tee.
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